Gründung: 07.12.2013-Willkommen bei uns <3 Wir suchen dringend: Sam Winchester, Stefan Salvatore,Esther Mikaelson, Marcel Gerald, Davina Claire, Alaric Saltzman, Jeremy Gilbert, Matt Donovan, Castiel, die Cullens, Volturis uvm <3

#1

Innenstadt

in New York 01.10.2014 12:10
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Welch' Ironie, dass ich mich ausgerechnet hier widerfand. Normalerweise mied ich Plätze, wo sich große Massen an Menschen aufhielten. Einfach Gefahr laufend, Klaus könnte auftauchen und mein Leben beenden. Die Hälfte davon war eine einzige Flucht, vor Erinnerungen, vor Vampiren oder aber auch vor mir selbst. Ich hatte mich selbst gefunden, konnte allerdings anderen nur schwer vertrauen. Immer sah ich das Böse in ihnen, sodass auch ich schlussendlich zu einem Miststück wurde. Wenn man es genau nahm, verdiente ich es nicht geliebt zu werden und doch sehnte ich mich danach. Dank dem Gilbert Mädchen, lief ich nun also durch New York, ohne mich mit meinen sonst ziemlich ausgeprägten Fähigkeiten verteidigen zu können. Sie hatte mir das Heilmittel verabreicht, um mir das Leben zur Hölle zu machen und ich musste zugeben..es war ihr gelungen.

Hungrig schlang ich die Arme um mich selbst und beobachtete das Treiben der Stadt. Ich mochte New York, war viel zu selten hier gewesen. Immer wieder berührte mich jemand im Vorbeigehen, sodass ich mich umsah oder dem jeweiligen Menschen einen funkelnden Blick zuwarf. Es wiederholte sich so oft, dass ich zu zweifeln begann, ob das tatsächlich ein Versehen war. Mit wachsamen Augen hielt ich Ausschau nach jemandem, der es auf mich abgesehen haben könnte. Schon fast panisch beschleunigte ich meine Schritte und spürte wie mein Herz zu rasen begann. Ich hörte den Puls in meinen Ohren und spürte die angestrengte Furche zwischen meinen Augenbrauen. "Nein..geh weg..geh weg..", hörte ich mich sagen und drehte mich um die eigene Achse, bis ich schlussendlich an einem etwas ruhigeren Platz zum Stehen kam. Schwer atmend prüfte ich die Umgebung, doch ..nichts. Ich musste völlig irre klingen und hatte das Gefühl wirklich den Verstand zu verlieren. Was war nur aus mir geworden? Die sonst so mutige, skrupellose Katherine Pierce war zu einem hilflosen Menschlein geworden. Ich musste es wirklich verdient haben.

Mich noch ein letztes Mal umgewandt, wollte ich mich gerade zum Weitergehen bewegen, als mich der Schlag traf. Vor mir stand.."Stefan?"
Fassungslos begutachtete ich den Salvatore und seinen eher ..wie wirkte er? Irritiert, fasziniert..sehnsüchtig? Das waren wohl die Emotionen, die ich sehen wollte. "Ich bin so froh, dass Du da bist." Ohne weiter darüber nachzudenken, schlang ich die Arme um ihn. Alles, was ich gerade brauchte, war seine Nähe.




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#2

RE: Innenstadt

in New York 01.10.2014 12:49
von Silas | 170 Beiträge

Warum er ausgerechnet in einer der Metropolen der Welt war wusste er eigentlich nicht wirklich. Auf jeden Fall konnte man hier eine Menge lernen...und er war wissbegierig. Silas hatte ganz genaue Vorstellungen von dem, was er erreichen wollte, nun da er wieder auf Erden wandelte, was ein ganzes Stück Arbeit gewesen war. Er wusste auch, dass er seine magischen Fähigkeiten unmöglich weiter ausbauen konnte, denn er war einfach schon zu perfekt und zu talentiert. Doch man konnte es immerhin versuchen, oder nicht? Man könnte es vielleicht Größenwahnsinnig nennen, aber wenn das die passende Bezeichnung war, bitte. Es störte ihn nicht sonderlich. Allerdings war er wirklich nicht wegen seiner Magie hier, sondern wegen der Tatsache, dass er hier viel mehr über das 21. Jahrhundert lernen konnte. Handy tracking hatte sich als sehr nützlich herausgestellt, weshalb sollte also nicht die Möglichkeit gegeben sein noch mehr zu kombinieren?

So schritt er durch die Straßen und hörte hier oder da eine Konversation mit, was er leider tun musste da er nicht mehr in die Köpfe anderer schauen konnte, was eine sehr nützliche Fähigkeit gewesen kann. Sein Dasein als Hexer wollte er allerdings nicht mehr missen, weshalb er sich seine Informationsquellen eben auf anderem Weg beschaffen wollte und musste. Irgendwann jedoch brauchte auch ein Silas eine kleine Pause und so schritt er durch die Mengen auf einen kleineren Platz. Etwas zog ihn dorthin und er wusste dieses etwas würde ihn nicht ohne Grund anlocken.

Allerdings wurde er ziemlich schnell enttäuscht als er sah, wohin ihn sein Weg führte oder eher wen er da sah. Er schnaubte leicht als er eine der Doppelgängerinnen anblickte. Er wusste genau wann es sich um Amara oder eine ihrer schlechten Kopien handelte und die hier war eine davon.

Er hob leicht eine Augenbraue und musterte sie als sie ihn Stefan nannte. Richtig...sein Doppelgänger. Hatte er jemals erwähnt wie sehr er diese Spiegelbilder verabscheute? Wenn nicht würde sich vermutlich recht bald eine passende Gelegenheit bieten. Allerdings hielt er es im Moment für die bessere Taktik Stefan Salvatore zu spielen, das würde ihm vermutlich mehr bringen. Mehr Informationen. Zumindest erhoffte er sich das. Ansonsten konnte er einen schnellen Prozess mit der Doppelgängerin machen. Die Frage war nur, wer war sie? Er hatte zwei kennen gelernt. Elena und Katherine. Da aber dieser Salvatorebruder und die Blondine nicht an ihr klebten ging er von Option zwei aus, Katherine. Und bei näherem Hinsehen erkannte er auch, dass sie menschlich war. Er schmunzelte leicht, auch wenn es für ihn eher ein dunkles Schmunzeln war.

"Katherine....die Frage ist doch eher was du hier machst?" murmelte er und drückte sie leicht, auch wenn es ihn mehr als anwiderte.

zuletzt bearbeitet 01.10.2014 13:52 | nach oben springen

#3

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 00:36
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Die Überraschung darüber, dass er hier in New York war, war schon ziemlich groß. Das Stefan sich nun aber auch noch auf eine Umarmung einließ und mich nicht gleich von sich stieß, zeigte mir nur eines..er hatte eindeutig noch Gefühle! Ich wusste es einfach. Innerlich bereits einen Freudentanz vollführt, versuchte ich nach außen hin stark und gefasst zu wirken. Immerhin war ich diesmal nicht blutverschmiert und auf der Flucht. Jedenfalls nicht direkt. Diese Stadt brachte mir Ablenkung von all den Dingen, die in Mystik Falls so furchtbar schief gelaufen waren. Erst der Körpertausch mit Elena und dann das Drama um Damon und Bonnie. Natürlich hielt ich mich wie immer auf dem Laufenden und die Meisten übernatürlichen Lebewesen mieden das kleine Städtchen nun, logisch. Wer wollte schon freiwillig sterben? Wenn ich daran zurück dachte, wie ich mich vom Glockenturm stürzen wollte, könnte ich mich ohrfeigen. Das Leben war viel zu kostbar, als es freiwillig aufzugeben.

Zugegeben, ich lebte nicht unter den besten Umständen derzeit, aber wann tat ich das je? Mit ein wenig Reue erinnerte ich mich an die Zeit mit den Salvatore Brüdern. Die Zeit, in welcher sie mir bedingungslos verfallen waren. Wie sehnte ich mich manchmal danach zurück nicht von allen gehasst zu werden. Wenn man es allerdings von einem gewissen Blickwinkel betrachtete, verdiente ich es nicht anders. "Irgendwo muss ich ja meine Zeit totschlagen, Mystik Falls ist derzeit ja eher.." vielsagend den Mund verzogen, wusste er wohl worauf ich hinaus wollte. Noch einen Moment seine Nähe genossen, wich ich zurück und blickte in das Gesicht, welches mir so sehr fehlte. Eine Hand an seine Wange gelegt, schenkte ich ihm ein aufrichtiges Lächeln. Nur langsam ließ ich meine Hand wieder sinken. Grinsend die Augen verdreht, hob ich eine Schulter an. "Jetzt sieh mich nicht so vorwurfsvoll an, ich weiß es war nicht richtig. Aber ich wäre nicht Katherine, wenn ich meinen Tod einfach so in Kauf genommen hätte..das verstehst Du doch oder?" Meine Unschuldsmiene aufgesetzt, hoffte ich auf das Verständnis des Salvatore. Viel mehr hoffte ich jedoch auf seine Gesellschaft und das er mich vielleicht tatsächlich gesucht hatte.




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#4

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 18:34
von Silas | 170 Beiträge

Innerlich wusste er nicht so recht was er von dieser Begegnung halten sollte. Ob er sie interessant finden sollte, weil er so vielleicht an mehr Informationen kam die ihm nützlich sein könnten oder ob er angewiedert sein sollte, da er jede Kopie seiner Amara verabscheute, vorallem diese Kopie vor ihm, die nichts mit Amaras Charakterzügen gleich hatte.

Dennoch entschied er sich fürs erste mitzuspielen. Katherine war schließlich nur ein erbärmlicher, nahezu unbedeutender Mensch. Und selbst wenn sie es schaffen würde ihm ein Messer oder ähnliches in die Brust zu rammen, so wie es sein Doppelgänger getan hatte, würde er daran nicht so schnell sterben, dank dem speziellen Ring den er sich gemacht hatte. Er würde dafür sorgen dass sich die Verletzungen langsamer bemerkbar machten.

Nun allerdings wanderten seine Gedanken wieder zurück zu dem Doppelgänger der vor ihm stand...oder eher schon beinahe in seinen Armen lag. Innerlich verdrehte er die Augen aber äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Überhaupt nichts. Er war schließlich ein guter Schauspieler, auch wenn er sich am liebsten übergeben würde. Leicht zogen sich seine Augenbrauen nach oben und musterte Katherine "still?" fragte er und legte seinen Kopf schief. Mit diesem Kaff von Mystic Falls konnte er persönlich sowieso nicht viel anfangen. Es war nur ein guter Ort um Energiequellen zu absorbieren, was er natürlich schon gemacht hatte. Er liebte die Macht und die Tatsache dass er der stärkste und mächtigste Hexer auf Erden war. Leicht zogen sich seine Mundwinkel nach oben und er vergaß beinahe dass Katherine vor ihm stand und ihre Hand auf seine Wange legte. Sie legte sich für 'Stefan' ja wirklich mächtig ins Zeug....Nutzen tat es ihr aber anscheinend überhaupt nichts.

"Natürlich verstehe ich das. Es ist anscheinend schwer dich umzubringen" er zuckte mit den Schultern und fokusierte sie. "Aber du bist ein Mensch Katherine und musst dich damit abfinden in ein paar Jahren zu sterben" seine Worte klangen eine Spur zu hart, was aber nur sehr minimal war. Seine Mimik blieb hingegen freundlich und aufmerksam. Katherine Pierce würde irgendwann von selbst sterben, da sie ein Mensch war und sie kein Vampir mehr werden konnte, dank dem Heilmittel. Und er würde ihr sicherlich nicht dabei helfen ein Gegenmittel fürs Gegenmittel zu brauen.

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#5

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 19:37
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Automatisch formte sich mein Mund zu einem Lächeln. Stefan kannte mich gut, manchmal etwas zu gut, was mir nicht immer Vorteile eingebracht hatte. Wenn ich eins mit der Zeit gelernt hatte, war es seinem Feind stets einen Schritt voraus sein zu müssen. Aber war er das denn..ein Feind? Wohl eher nicht, jedenfalls nicht meinerseits. Er war der Mann, den ich auch über die Jahrhunderte noch geliebt hatte, ganz egal wie viele Männer meinen Weg kreuzten. Natürlich hatte ich meinen Spaß gehabt und war nicht ewig das trauernde Weibchen aus dem 18. Jahrhundert, allerdings schaffte es der jüngere Salvatore doch allein mit seinen Augen meinen harten Kern zum Schmelzen zu bringen.

Wenn ich zwei Schwächen nenen müsste, dann wären es nur meine Menschlichkeit und Stefan. Die Worte, die er auf meine eher indirekte Entschuldigung entgegnete, trafen mich tiefer, als ich es wollte. Augenblicklich wandte ich den Blick ab und musste schlucken. Er wusste, wie sehr ich mich vor dem Tod fürchtete. Es war eine Sache, über die ich nicht nachzudenken wagte. Der seltsame Unterton gefiel mir nicht und nur flüchtig sah ich noch einmal auf zu dem Vampir. "Ich werde eine Lösung finden, Stefan. Koste es, was es wolle.." Wenn ich mir dafür ein paar weitere Feinde machen musste, würde ich das in Kauf nehmen. Allerdings konnte es nicht schaden auch Leute auf meiner Seite zu wissen, was im Augenblick nicht der Fall war. Das auch eine Katherine sich einsam fühlen konnte, mochte sich wohl keiner von ihnen vorstellen.

"Also, spuck's aus. Was brauchst Du von mir?" Nun war ich es, die ihrer Stimme eine gewisse Kälte verlieh. Lediglich ein Selbstschutz, denn wann immer ich dem Salvatore begegnete, musste ich gewabnet sein verletzt zu werden. Die Liebe war gefährlich und machte selbst den stärksten Menschen schwach. Ob ich jemals loslassen konnte?




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#6

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 19:49
von Silas | 170 Beiträge

Das Spiel mit ihr war ja beinahe zu einfach. Gut, natürlich war er von seinen Fähigkeiten und Talenten überzeugt, aber Katherine machte es ihm doch nur zu leicht. Er musste sich zurückhalten um nicht siene wahre Identität zu offenbaren, auch wenn er ihren niedergeschmetterten, zerstörten und verletzten Gesichtsausdruck nur zu gerne gesehen hätte, was ihm den Tag versüßt hätte. Aber manchmal musste man eben geduldig sein, vielleicht bekam er dann zu seinem Cupcake noch Sahne. Auch wenn das ein etwas hinkender Vergleich war.

Silas lehnte sich gegen eine Wand und verschränkte die Arme locker vor seiner Brust während er ihr zuhörte und eine Augenbraue hob. Die eine Sache, die ihm an ihr gefiel war die Tatsache, dass sie wirklich alles versuchte um am Leben zu bleiben. Eine Kämpferin. Und es machte viel mehr Spaß eine Kämpferin zu zerstören als jemanden der sich schon längst aufgegeben hatte. "Hast du denn schon was konkretes im Sinn?" fragte er nach und musterte sie. Er wollte wirklich zu gerne wissen was sie plante, da es für sie Unmöglich war wieder ein Vampir zu sein....eher würde sie am Vampirblut ersticken als dass es irgendetwas 'positives' ausrichten könnte. Wobei - Vampirismus an sich war schon eine scheußliche und ideenlose Tatsache. Er konnte dem Vampirdasein wirklich nichts abgewinnen.

Bei ihren nächsten Worten allerdings machte sich ein belustigter Ausdruck auf seinem Gesicht breit. "Was ich von dir brauche? Deinen Humor hast du auf jeden Fall nicht verloren" Er wusste zwar nicht ob sie jemals sowas wie Humor besessen hatte, aber er brachte den Spruch trotzdem. Katherine war wertlos geworden und er brauchte sicherlich nichts von ihr. Überhaupt nichts. Und genau das war auch der Auslöser weshalb er seine Stefan Maske fallen ließ. Er war sowieso viel lieber er selbst, als sein kleiner, dauer-trauriger Doppelgänger.

Ein nun bösartiges Grinsen huschte über seine Lippen als er sich von der Mauer hinter ihm abstieß und näher zu ihr schritt. "Ich brauche gar nichts von dir..." er legte seinen Kopf leicht nach links und musterte sie aus funkelnden, grünen Augen. "Aber ich schätze du könntest mich durchaus unterhalten" Und mit Unterhaltung meinte er sicherlich kein lustiges Trallala.

Nur mit Hilfe eines gedanklichen Spruchs klebte sie im nächsten Moment an der nächsten Wand, beinahe so als hätte die Schwerkraft ihre Richtung geändert und es gab keinerlei Chance weg zu kommen. Sein Grinsen wurde breiter ehe er näher auf sie zu schritt.

zuletzt bearbeitet 02.10.2014 19:53 | nach oben springen

#7

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 20:14
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Die Art und Weise, wie er sich gegen die Wand lehnte, machte mich beinahe wütend. In seinen Augen funkelte etwas amüsiertes. Machte er sich etwa gerade darüber lustig, dass ich verzweifelt nach einem Weg suchte am Leben zu bleiben? Die Arme vor der Brust verschränkt, musterte ich Stefan. "Du solltest wissen, dass ich selbst Dir meine Pläne nicht verrate. Ich vertraue niemandem." Meine Augen zu Schlitzen verformt, begann ich ein wenig auf und ab zu laufen. Dabei gestikulierend, versuchte ich die fehlende Ernsthaftigkeit des Vampires zu ignorieren. "Weißt du, ich bin sicher, dass ich einfach noch nicht sterben soll. Ich habe mich über so viele Jahrhunderte hinweg gehalten und auch das Menschen dasein wird mich sicher nicht davon abhalten meinen Plan durchzuziehen." Nicht, dass ich schon einen hatte. Aber ich war sicher, wenn ich irgendwie Kontakt zu Nadia aufnehmen konnte, würde sie mir auch ein zweites Mal helfen.

Die plötzliche Bewegung des - in meinen Augen gutaussehenden - Mannes, ließen mich kurz zusammenschrecken. Seine Tonlage wurde so viel Kälter, dass sich schnell ein Schalter in meinen Kopf umlegte. Mit wachsamem Blick versuchte ich zu überlegen, auf welche Weise ich am Besten flüchten konnte, dafür war es jedoch schon zu spät. Mich im nächsten Wimpernschlag unsanft an der Wand befunden, hielt ich mir den Hinterkopf und unterdrückte ein schmerzerfülltes Aufseufzen.

"Silas..", brachte ich mit zusammengebissenen Zähnen heraus und versuchte mich von der Wand zu lösen, die mich festhielt wie Sekundenkleber. "Was wird das?!" Ich verstand den Sinn dahinter nicht, doch ahnte ich, dass ich ein großes Problem hatte. Wenn mir nicht jemand zur Hilfe kam oder aber der Hexer lediglich ein paar Informationen benötigte, würde er mich ohne mit der Wimper zu zucken töten können. Das Rasen meines Herzens war kaum zu kontrollieren, doch noch viel frustrierender war meine Hilfslosigkeit. Seinen viel zu aufdringlichen Blick erwidert, versuchte ich wenigstens äußerlich stark zu wirken. Der Instinkt ihm einfach ins Gesicht zu spucken war nur noch schwer zu unterdrücken, doch war mein Überlebenswillen stärker, als der Mut genau dem nachzugehen. Alles, was mir jetzt noch helfen konnte, war ein Schutzengel oder aber ein Wunder.




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#8

RE: Innenstadt

in New York 02.10.2014 20:31
von Silas | 170 Beiträge

Dumm war sie nicht, das musste man ihr auch lassen. Vielleicht war sie sogar etwas heller in ihrem hübschen Köpfchen als Elena, auch wenn er darüber nicht zu urteilen vermagen wollte. Für ihn waren beide, alle, Kopien seiner wahren Liebe einfach nur gräßlich. Er konnte den Hass gegenüber den Doppelgängerinnen nicht in Worte fassen, wohl aber in Taten. "Du sträubst dich dagegen, dass ist alles. Niemand sagt dass du leben sollst" meinte er nur bevor er die Stefan Fassade fallen ließ und wieder er selbst wurde. Auch wenn sich äußerlich nicht viel änderte. Zumindest nichts außergewöhnlich bemerkbares. Seine Gesichtszüge wurden nur etwas härter, nicht so weich wie bei Stefan und auch seine Augen hatten ein lebhaftes Funkeln, wobei seine Augenfarbe einen Tick strahlender war. Er hatte das auch bei den Doppelgängern festgestellt. Sie unterschieden sich einen Hauch, eine winzige Nuance voneinander. Katherines braune Augen waren einen Tick dunkler als Amaras und auch wenn es keinem anderen auffiel, ihm fiel es auf, was allerdings nicht daran lag, dass er sich für Katherine interessierte, nur daran dass er genau wusste wie Amara aussah.
Ein Spiel welches ihm nicht wirklich viel Kraft abverlangte. Er war mental äußerst stark, war er schon immer gewesen. Körperlich unterschied er sich nicht viel von den anderen männlichen Menschen, auch wenn er durchaus kein Schwächling war.

"Du scheinst dich an mich zu erinnern, Katherine?" ein nun spöttisches Lächeln lag auf seinen Lippen während er genau vor ihr stehen blieb. Er wusste dass die Chance gering war, dass jemand kam und sich ihm in den Weg stellen wollte. Vorallem weil es demjenigen nur den Tod bringen würde. Außerdem, wer würde sich schon großartig für Katherine interessieren? Keiner.

"Oh, ich will vieles." meinte er nur und beobachtete sie genau "Ich sollte allerdings anfügen dass du nichts anstellen solltest was mich verärgert, ansonsten verflüssige ich deine Lungen" drohte er und erinnerte sich daran, was er mit dem Liebespaar an der Bushaltestelle, viele Monate zuvor gemacht hatte.

"Wie einfach es wäre dich nun umzubringen. Du musst wissen, ich hasse euch Doppelgänger. Ein missglücktes Spiegelbild. Und damit meine ich nicht nur dich, sondern auch die andere...Elena oder wie sie heißt" er zuckte mit den Schultern und hob seine rechte Hand etwas und drehte sie dann ein kleines Stück nach links, was automatisch bewirken würde, dass sie weniger Luft bekommen würde. Er liebte dieses Spiel. Gerne würde er das gleiche Spielchen mit ihr spielen wie er es mit Stefan getan hatte, aber dann würde sie viel zu schnell sterben.

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#9

RE: Innenstadt

in New York 03.10.2014 14:04
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

In meinen Augen war der Hexer Abschaum. Vielleicht noch mehr als Klaus, der immerhin nicht die Eigenschaften des Salvatores vortäuschte und mich damit reinlegen wollte. Vermutlich war ich selbst Schuld, blind vor Liebe und der Hoffnung ihn doch noch für mich gewinnen zu können. Die Art wie er mich begutachtete und nun begann sein Spiel zu spielen, widerte mich zunehmend an. Es war eine Schande, dass er mit dem Aussehen von Stefan herumlief, wenn er es wohl auch anders sah und in seinem Doppelgänger den Abschaum sah. So wie auch in Elena und mir. Wir waren Doppelgänger seiner geliebten Amara und inzwischen war wohl allen bekannt, dass Silas auf die Ebenbilder nicht besonders gut zu sprechen war. Das es letztlich nicht unsere Schuld war, wie wir aussahen, interessierte ihn wohl eher wenig.

Die Augen zusammengekniffen, als er mich auf diese Weise angrinste, erwiderte ich gar nichts. Was sollte ich auch sagen? Mir wäre es lieber mich nicht zu erinnern? Seine Bekanntschaft nun zum ersten Mal zu machen, wäre wohl auch nicht weniger unangenehm. Seine Drohung verhinderte, dass ich einen sarkastischen Spruch herausfeuerte und ich lediglich die Lippen zusammenkniff. Mir war wohl anzusehen, dass ich es hasste mich nicht wehren zu können. "Wie wär's, wenn Du Elena einen Besuch abstattest? Sie kann sich viel mehr wehren, das wäre doch viel lustiger, findest Du nicht?" Kaum ausgesprochen, spürte ich bereits den Würgegriff um meinen Hals und umklammerte seine Finger, in der Hoffnung diese etwas lockern zu können.

Nach Luft ächzend, blinzelte ich ein paar Mal hinterinander. "Bitte..los..lassen", presste ich unter dem unangenehmen Druck hervor und versuchte mich unter seinem Griff zu winden. Wann war das letzte Mal, dass ich das Wort 'bitte' angewandt hatte? Ich erinnerte mich nicht daran. Aber wenn es um mein Leben ging, kannte ich nichts. Da warf ich meinen Stolz auch schon mal über Bord. "Was brauchst Du, Silas..was? Ich mache alles.." Mehr brachte ich erstmal nicht hervor, denn die Anstrengung überhaupt noch zu Luft zu kommen, hinderte mich am Sprechen. Hatte ich dem Hexer gerade meine Hilfe angeboten? Wohl kein kluger Schachzug..aber was tat man nicht alles, um sein Leben zu schützen?




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#10

RE: Innenstadt

in New York 03.10.2014 14:42
von Silas | 170 Beiträge

Ein nun beinahe schon teuflisches Grinsen legte sich auf seine Lippen. Ihm gefiel es wie wehrlos und still die sonst so freche Katherine war. Ihm gefiel die Macht und wenn er wollen würde, konnte er noch viel weiter gehen. Vor wem hatte der Doppelgänger Angst? Diesem lächerlichem Klaus? Was Klaus ihr antuen könnte wäre im Vergleich zu ihm ein lustiger Kindergeburtstag, sie tat gut darin ihn besser nicht zu verärgern. Sie war schließlich mehr als entbehrlich.

Amüsiert musterte er ihren Gesichtsaudruck "Lächle doch etwas, du könntest es schlimmer treffen" kurz hoben sich beide Augenbrauen und er streckte seine Hand aus um ihr eine Haarsträhne hinter ihr Ohr zu streichen. Als er antwortete schlug er beinahe einen Plauderton an. "Elena. Elena könnte sich nicht viel mehr wehren als du. Das ist das lustigste an der ganzen Geschichte. Keiner könnte sich wehren" Die Schwerkraft konnte man schließlich nicht besiegen und Silas beherrschte es durchaus die Schwerkraft zu seinen Nutzen zu manipulieren, wie man es am Beispiel Katherine sah. "Aber keine Sorge, um Elena werde ich mich auch noch kümmern" Auch wenn er Elena mehr 'mochte' als Katherine, einfach weil sie noch am nähesten an Amara war. Was aber nicht heißen sollte, dass er nicht auch Elenas Tod wollen würde.

Belustigt lächelte er als sie so nach Luft rang. Er ließ sich nicht von ihr ablenken und beobachtete sie wie sie eine Weile nach Luft kämpfte. Das erhellte ihm wirklich den Tag! "Warum sollte ich?" fragte er noch immer im Plauderton, allerdings mit einer beunruhigten Ruhe in der Stimme. "Es wäre zu leicht dich umzubringen und dich ins Jenseits zu befördern. Es ist dort drüben zwar etwas langweilig, aber jemand wie du wird sich sicherlich zu beschäftigen wissen" Silas verstärkte seinen Griff um ihren Hals noch mal so, dass sie für kurze Zeit überhaupt keine Luft bekam und ihr den Glauben schenkte, er wollte sie nun wirklich umbringen ehe er sie beinahe aprupt los ließ.

Der Hexer entfernte sich zwei Schritte von ihr und hatte nun ein beinahe schon selbstgefälliges Grinsen im Gesicht. "Na, das höre ich doch gerne" Er taxierte sie mit seinem Blick und beobachtete sie aufmerksam um zu erkennen ob sie die Wahrheit gesprochen hatte. Falls nicht, wäre es nur ihre eigene Entscheidung zu ihrem Tod gewesen und er glaubte nicht, dass sie dumm genug war um ihr Leben zu riskieren. Noch immer presste sie die Schwerkraft gegen die Wand, sodass sie auch noch immer nicht weg laufen konnte, was sehr von Nutzen für Silas war.

"Ich denke du bist nicht dumm. Ansonsten hättest du umöglich solange überlebt." begann er und musterte sie "Deswegen bringe ich dich heute noch nicht um. Ich will Informationen, Katherine. Informationen über die Salvatores, vorallem über meinen kleinen Doppelgänger, und Informationen über Amaras andere Doppelgängerin" Er brauchte sie, weil er gerne Stefan spielte, was ihm von Vorteil war. Dies ging aber nicht wenn Stefan ihm im Weg stand. Außerdem brauchte er eine gewisse Sicherheit, schließlich wollte er die einzige Person, die ihm was bedeutete schützen. Sie war schließlich nur ein verletzlicher Mensch und angreifbar. Und Silas wusste, dass er ihren Verlust nicht noch einmal ertragen konnte.

"Glaubst du, du bekommst das hin, Katherine?" fragte er sie mit nunmehr einem sehr ernsten, beinahe ausdruckslosem Gesicht. "Desweiteren darfst du natürlich nichts über meine Wiederkehr verraten, das würde die Überraschung verderben. Und solltest du in Erwägung ziehen mich zu Hintergehen bedeutet das deinen Tod. Einen langsamen, schmerzhaften Tod. Du solltest wissen dass ich in der Lage bin bei Bedarf jeden zu finden. Durch Magie oder durch die moderne Technik" drohte er ihr bevor sich seine Gesichtszüge entspannten und er sie nun beinahe freundlich anlächelte.

"Wie lautet also deine Antwort?" fragte er sie. Es gab an sich nur zwei Optionen. Sofort sterben oder den Tod noch etwas aufzuzögern. Falls sie sich für Option zwei entschied, würde er sie auch laufen lassen...vorerst.

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#11

RE: Innenstadt

in New York 05.10.2014 13:09
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Silas genoss seine Macht sichtlich und genau diese Tatsache erinnerte mich an Klaus. Er war ebenfalls ziemlich stark und im Vorteil gegenüber manch 'normalem' Vampir. Die Eigenschaften eines Urvampires waren eben doch noch einmal nützlicher, doch würde er wohl mit dem Hexer nicht so leichtes Spiel haben. Mal davon abgesehen, wäre ich nicht wirklich noch am Leben, wenn ich nicht auf meine eigene Weise kämpfte. Vielleicht mochte ich nicht so viel Macht besitzen wie die Beiden, viel mehr noch wie Stefan's Ebenbild, jedoch würde mir meinen Verstand und meine Gerissenheit niemand nehmen können. Zudem besaß ich wenigstens noch einen Funken Menschlichkeit in mir, derzeit noch viel mehr, als mir lieb war. Während Silas und Klaus einzig darauf bedacht waren den Menschen oder auch anderen Geschöpfen Leid und Verderben zu bringen, versuchte ich immer wieder anderen zu helfen. Und das obwohl man im Gegenzug nur selten mir selbst auch half.

War ich wirklich so verweichlicht über die Jahre? Ich hatte nicht viel Zeit mir Gedanken darüber zu machen, denn wurde die Luft allmählich knapper, während der Hexer schon in einem pervers, fröhlichen Plauderton zu mir sprach. Natürlich schenkte ich ihm kein Lächeln. Die Todesangst stand mir ins Gesicht geschrieben und für den Hauch einer Sekunde schien ich das Bewusstsein zu verlieren. Nur entfernt nahm ich noch seine Stimme war, ehe ich augenblicklich wieder zu mir kam und er sich entfernt hatte."Sie wird sich sicherlich freuen..", krächzte ich ein wenig heiser und hob die Mundwinkel zu einem sarkastischen Lächeln an.

Silas wollte Informationen, was sonst. Zu mehr war ich wohl im Moment auch nicht zu gebrauchen. Aber wo sollte ich anfangen zu suchen? Soweit ich mitbekommen hatte, verstreuten sich alle rings um Mystik Falls, seit die Stadt mit diesem Fluch belegt wurde. Natürlich dachte ich zu allererst an Stefan. Ich wollte ihn sehen, unbedingt. Und wenn ich das verbinden konnte, nur um mein eigenes Leben zu schützen, würde ich es tun. Kühl blickte ich dem Mann entgegen, der es schaffte mein Herz zum Rasen zu bringen..diesmal allerdings nicht vor Liebe, sondern vor Wut. Was blieb mir schon übrig, als mich darauf einzulassen? Mir das Haar zurück gestrichen, verschränkte ich die Arme und hob eine Schulter langsam an, wenn das auch ein wenig schwierig war, aufgrund der Position. "Als hätte ich eine Wahl.", entgegnete ich schließlich und sah ihm noch einmal in die Augen. Erst jetzt erkannte ich den Unterschied zwischen ihm und Stefan. Er hatte so viel härtere Gesichtszüge, wirkte schon beinahe verbittert und sein Lächeln war so kalt, dass es einen zum Erfrieren bringen konnte.

"Ich schätze wir haben einen Deal.", schob ich mürrisch nach und hoffte, dass er mich vorerst gehen ließ. Ich konnte mir bei weitem besseres vorstellen, als meinen Abend mit ihm zu verbringen. Wohl eine Sache, die wir gemeinsam hatten. Doch selbst wenn er mich nun gehen ließ war mir bewusst..ich schloss einen Pakt mit dem Teufel.




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#12

RE: Innenstadt

in New York 05.10.2014 14:53
von Silas | 170 Beiträge

Es machte ihm Spaß andere Leute dabei zuzusehen wie sie kämpften...um den letzten Atemzug oder was auch immer. Es erfreute ihn wenn sie litten, denn die Welt war nunmal grausam und das ließ er auch jeden spüren. Umso mehr erfreute es ihn also eine dieser lästigen Doppelgängerinnen Leiden zu sehen, denn wenn ihn eines noch mehr störte, dann waren es diese Kopien seiner großen Liebe.

Er studierte jeden ihrer Gesichtszüge und sog ihren Ausdruck von Angst beinahe schon ein. Er hätte sicherlich noch viel schlimmere Dinge tun können als ihr die Luft abzuschneiden, aber dann wäre sie unbrauchbar gewesen. Glücklicherweise erkannte er in ihr ein paar Qualitäten, die ihm nützlich sein konnten, ansonsten hätte er sie einfach umgebracht. Ein Doppelgänger weniger würde kaum einen Unterschied in dieser unbedeutenden Welt machen. Da er aber Potenzial in ihr sah, ließ er sie los und beobachtete sie dabei wie sie langsam wieder zu sich kam. Katherine brauchte sich sicherlich keine Sorgen zu machen, denn er würde auch Elena einen Besuch abstatten und sie umbringen...genauso wie den Rest dieser Bande. Den dunkelhaarigen Salvatore vorne dabei, denn der ging ihm unter anderem am meisten auf die Nerven.

Katherine war für ihn ziemlich berechenbar, auch wenn das zu Beginn ziemlich schwierig war. Allerdings wusste er, wie sehr sie doch an seinem traurigen Ebenbild hing und er wusste auch, wie er das für sich nutzen konnte, denn ansonsten hätte er sich auch irgendeinen anderen intelligenten Menschen oder dergleichen schnappen können, dem er zuvor ein bisschen drohte. Manipulieren konnte er ja leider keinen mehr und auch nicht mehr seine Gedanken lesen oder seine Gestalt verändern. Aber er wusste sich auch anders zu helfen, weshalb ihm sein jetziges Dasein kein Nachteil war.

"Oh doch, du hättest eine Wahl. Ich könnte dich auch gleich von deinen menschlichen Qualen erlösen" bot er ihr mit einem nun spöttischem Lächeln an. Wenn sie schlau genug war, würde sie wissen dass er der einzige war, der dazu in der Lage war ein Gegenmittel für ihren Zustand zu erschaffen, weshalb sie nur gut daran täte ihn besser nicht zu verärgern. Allerdings war die Wahrscheinlichkeit dass er das wirklich tun würdemikroskopisch klein.

Nun, da er hatte was er wollte, wurden seine Gesichtszüge wieder weicher und ein beinahe schon freundliches Lächeln legte sich auf seine Lippen. "Gute Wahl" meinte er nur.

"Dann können wir ja jetzt zum nächsten Punk übergehen. Wir gehen essen" Das war keine Einladung, sondern eher ein Befehl. Denn auch wenn er Doppelgänger hasste, hatte er mit ihr in gewisser Maßen einen Deal und er eines wollte, dann war es sein Ziel zu erreichen. Dazu konnte er sie allerdings nicht halb entkräftet los schicken. Außerdem wäre es wohl gut zu wissen, wo sie mit der Suche anfangen sollte, oder nicht? Welch Glück, dass er die Mittel dazu besaß jeden zu lokalisieren, was es wesentlich einfacher machen würde.

"Also sag wohin du willst und denk nicht daran wegzulaufen, dass würde deiner Gesundheit nicht gut tun" warnte er sie noch bevor er mit den Fingern schnippste und sich für Katherine die Schwerkraft wieder auf normalen Niveau einstellte, sodass sie nicht mehr von der Wand angezogen wurde und gehen konnte.

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#13

RE: Innenstadt

in New York 07.10.2014 13:02
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Inzwischen strampelte ich wie ein bockiger Teenager, denn allmählich ging mir die Situation auf die Nerven. Er hatte seinen Spaß doch gehabt, konnte er mich nicht endlich in Ruhe lassen? Silas hatte mal wieder gewonnen und meinen Willen gebrochen. Wäre ich stärker, hätte ich mich wenigstens ein wenig zu wehren gewusst. Da mich aber diese jämmerliche Menschlichkeit noch weitaus mehr zurückwarf als ohnehin schon gegen den Hexer, blieb mir nicht viel anderes übrig. Sein lächerliches Gegenangebot ließ mich ihn wütend anfunkeln.
"Hätte ich mich für den Tod entschieden, würde ich mir diese Unterhaltung gar nicht erst geben.", bemerkte ich und verdrehte die Augen.

Als sei ich seine Tochter, lobte er mich schon beinahe und lächelte auf eine Weise, die mich rasend machte. Er sah Stefan einfach viel zu ähnlich, wenn er lächelte. Wenn er die Kälte beibehielt, war ich wenigstens nicht all zu irritiert von seinem Anblick. Zwar war der jüngere Salvatore auch nicht grade für seine überschwänglichen Emotionen bekannt, jedoch merkte man den Unterschied schon. Stefan war hilfsbereit, liebenswürdig und auf seine Weise auch durchaus humorvoll. In meinen Augen war er perfekt. Das wir wohl nie eine Zukunft haben würden, wollte ich mir einfach nicht eingestehen.

Nachdem Silas mich endlich wieder eigenständig gehen ließ, strich ich mir zunächst die Kleidung glatt, ehe ich meine Locken zurück warf und ihn bittend ansah. So selbstbewusst ich sein mochte, ich wagte nicht zu widersprechen. Vorerst. Und wenn ich so darüber nachdachte, war ich wirklich hungrig. Eine bessere Gesellschaft konnte er sich wohl auch vorstellen, also saßen wir irgendwie im selben Boot. "Wir gehen in das Diner da vorne, ich habe Hunger." bestimmend takelte ich voran und versuchte dabei zu verdrängen, dass ich den Tod quasi im Nacken hatte. Dort angekommen, nahm ich in einer Sitzecke platz und bestellte mir gleich eine große Portion Pasta, inklusive eines Wassers. "Nein, warten Sie. Ich brauche irgendwas alkoholisches..bringen Sie mir das hochprozentigste, was Sie bieten können." Der Kellnerin ein falsches Lächeln zugeworfen, wandte ich mich dem Hexer wieder zu. Mein Gott, konnte es eigentlich schräger sein, als mit dem wohl meist gehassten Mann hier zu sitzen? Selbst Klaus wäre mir wohl im Augenblick lieber und dieser Gedanke war mehr als absurd.

Gierig begann ich zu essen und nachdem ich auch die ersten Schlücke meines Getränkes zu mir genommen hatte, sah ich zu Silas auf. "Würdest Du mir verraten wozu Du Informationen brauchst? Ich meine..ich hab keinen blassen Schimmer, wo sich klein Elena und ihre fünf Freunde aufhalten. Mystik Falls ist ja im Moment Sperrgebiet, also werden sie sich verstreut haben. Vielleicht sitzen sie auch an einem gemütlichen Lagerfeuer und singen Lieder, keine Ahnung." Mit der Gabel gestikuliert, störte ich mich nicht daran mit vollem Mund zu sprechen. Manieren? Wozu.. "Würde für mich eigentlich..auch was herausspringen, wenn ich meine Arbeit besonders gut mache?" Ihn hoffnungsvoll angefunkelt, versuchte ich mich erstmal gut mit ihm zu stellen. Vielleicht würden wir ja auf ganz schräge Art und Weise irgendwann mal miteinander klar kommen. - Ich wusste wie abwegig das war.




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#14

RE: Innenstadt

in New York 07.10.2014 16:12
von Silas | 170 Beiträge

Er überging ihren sarkastischen Kommentar einfach, denn wenn er darauf reagieren würde, wäre sie vermutlich schon wieder ohne Luft...aber diesesmal für immer. Es bereitete ihm auf verkehrte Art und Weise durchaus Freude sie dermaßen zu irritieren und zu verängstigen. Er hatte eine sadistische Ader, welche desöfteren zum Vorschein kam. Machte ihm dies was aus? Wohl eher nicht. Im Gegenteil, er liebte es. Und warum sollte er sich auch darum bemühen ein 'guter' Mensch zu sein? Das war erstens langweilig und zweitens war das nicht seine Art. Er war schließlich ein 2000 Jahre alter Hexer und nicht irgendein dahergelaufener, nichtsnutzender Mensch. Im Gegenteil, die Welt konnte froh sein, dass er sie noch nicht in den Abgrund gestürzt hatte, denn die Legenden sagten nicht ohne Grund er würde und könnte die Hölle auf Erden bringen.

Silas beobachtete sie dabei wie sie ihre Kleidung wieder glatt strich und sie sich langsam wieder rehabilitierte. Ein kleines, falsches Lächeln schlich sich auf seine Lippen ehe er ihr anwies voran zu gehen, was sie auch augenscheinlich tat. Eigentlich hätte er erwartet, dass sie vorsichtiger wäre, schließlich könnte er sie angreifen ohne dass sie es bemerken würde. Aber gut, da er eigentlich selten Handgreiflich wurde sondern eher andere mit seiner Magie folterte, machte das keinen zu großen Unterschied.

Als sie im Diner angekommen waren, setzte er sich und ignorierte all die teils fröhlichen, teils gestressten Menschen. Wahrscheinlich auch weil sie ihn überhaupt nicht interessierten. Zumindest solange nicht bis er keinen Bedarf an Unterhaltung sah. Eine Augenbraue hebend, verfolgte er ihre Bestellung und musterte sie, nun leicht amüsiert. "Du weißt dass sich Alkohol nicht gut auf deinen schwachen, menschlichen Körper auswirkt? Schade, ich dachte du würdest unbedingt überleben wollen" meinte er beinahe schon freundlich. Nun da er das hatte was er wollte, zumindest vorerst, entspannte sich der Hexer langsam. Seine Gesichtszüge wurden weicher und er strahlte auch nicht mehr all zu sehr negatives aus.

Er beobachtete sie eine Weile als sie aß und war recht überrascht von ihren Tischmanieren...vorallem da sie augenscheinlich so viel Wert auf ihr Äußeres legte. Silas räusperte sich kurz ehe er zu einem Kommentar ansetzte "Wenn du meinen Doppelgänger haben willst, solltest du wirklich an deinen Manieren arbeiten. Auch wenn mein Schatten Ich selbst kein Glanzbild ist" Damit meinte er selbstverständlich seine Persönlichkeit, denn das Aussehen von Stefan war schließlich tipptop. Es kam ja schließlich auch von ihm.

"Ich könnte es dir verraten....aber das würde die Illusion zerstören, nicht?" fragte er und began dann zu lachen als sie sagte, dass sie keinen Schimmer hatte wo sich die nervige Bande aufhielt "Du weißt doch bestimmt, mit wem du es bei mir zu tun hast, oder nicht?" seine Stimme war plötzlich wieder tot ernst. Als sie fragte, ob für sie etwas herausspringen würde, wenn sie ihre Sache gut machte hob er nur fragend eine Augenbraue. Sie sollte die Antwort darauf doch wohl selbst wissen. Erstens war sie eine der verhassten Doppelgänger, zweitens war er nicht der Weihnachtsmann der andere beschenkte und drittens tat er sowas nicht. Es müsste schon wirklich ein sehr großes Stück guter Arbeit sein, ehe sie es in Erwägung ziehen könnte, eine Gegenleistung dafür zu erhalten.

"Drücken wir es so aus, wenn du deine Sache gut machst und mich nicht hintergehst werde ich in der Zeit in der du für mich arbeitest dafür sorgen dass dich keiner umbringt" Das war allerdings nur purer Eigennutz, denn eine tote Informantin brachte ihm nicht viel.

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#15

RE: Innenstadt

in New York 08.10.2014 20:07
von Katerina Petrova | 23 Beiträge

Nachdem ich das Essen mehr oder weniger herunter geschlungen und Silas einen funkelnden Blick aufgrund seines Kommentars zugeworfen hatte, putzte ich mir den Mund mit einer der billigen Servietten ab und folgte den Worten des Hexers. Er würde mich schützen solange ich für ihn arbeitete, na wahnsinn. Er erwartete wohl Freudensprünge oder ähnliches, dass er mich nicht auf der Stelle tötete, aber ein wenig mehr hatte ich mir schon erhofft. "Sagen wir ich mache meine Sache ausgesprochen gut, mit Sternchen und ähnlichem.." setzte ich an und versuchte meine Chance zu nutzen. Mich ein wenig vorgelehnt, senkte ich meine Stimme und sah dem Ebenbild von Stefan direkt in die Augen. - Ein seltsames Gefühl wohlgemerkt. - "Würdest Du in Erwägung ziehen mich zurück zu verwandeln..es muss doch einen Weg geben?" Ich ahnte, dass ihm scheiß egal war, wie und ob ich weiterlebte, aber ich wäre wohl nicht Katherine, würde ich nicht alles ausschöpfen und erfragen, was mir möglich war. Es war mir auch egal, was er über meinen Alkoholkonsum dachte, wenn er auch gewissermaßen Recht hatte, denn schon nach einem Glas fühlte ich mich seltsam.

"Daran werde ich mich nie gewöhnen." Die Augen kurz geschlossen und mir an die Schläfe gefasst, schüttelte ich den Kopf und blinzelte meinem Gegenüber entgegen. Im selben Moment näherte sich die Bedienung. "Darf es noch etwas sein oder wollen Sie zahlen?" Na holla, wenn das nach keinem Rauswurf klang, sie hatte ihr Handwerk wohl im Schnellverfahren gelernt. Ungeduldig tippelten meine Finger über die Tischkante, denn natürlich war ich froh, wenn ich endlich verschwinden konnte. Das ganze Theater hier bereitete mir Magenschmerzen. Vielleicht kam das aber auch vom Essen..

"Komm schon, Silas.." ihn falsch angelächelt, versuchte ich es auf die lockere Tour. "Du willst Informationen, also hilf mir den Anfang zu machen. Wo finde ich klein Elena, inklusive ihrer lästigen Anhängsel?" Scharf darauf mein Ebenbild wiederzusehen war ich nicht, was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte. Aber wieder mal blieb mir keine Wahl, wenn ich überleben wollte. Wie ich es hasste auf andere angewiesen zu sein..




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