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#1

Zimmer 105

in Hotel 01.07.2014 20:21
von Silas | 170 Beiträge
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#2

RE: Zimmer 105

in Hotel 01.07.2014 20:26
von Silas | 170 Beiträge

>>> Wald | Mitten im Wald

Nach einiger Zeit kamen wir dann an einem ganz passabel aussehenden Hotel an, welches für ein paar Tage unsere Unterkunft sein würde bis ich etwas besseres, unserem Stand angemesseres, fand.
Ich kümmerte mich nicht wirklich darum mich irgendwie anzumelden oder nicht, ich nahm mir einfach einen der Schlüssel und brachte Amara dann in eins der Zimmer. In Zimmer 205 um genau zu sein. Sollte jemand kommen und versuchen mich zu vertreiben, würde dieser jenige wohl schneller den Tod finden als er blinzeln konnte.

Ich schmunzelte leicht und brachte Amara dann zu dem großen Bett auf welches ich sie drauf legte. Ich setzte mich vorsichtig neben sie und musterte sie "Alles in Ordnung?" fragte ich sie sanft und sah sie an. Ich wusste schließlich nicht in wie weit es ihr ging. Ob sie was brauchte. Ich wusste auch nicht, wieviel sie schon vom 21. Jahrhundert erlebt hatte, schließlich war sie versteinert gewesen und kurze Zeit später gestorben.

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#3

RE: Zimmer 105

in Hotel 02.07.2014 16:32
von Amara (gelöscht)
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>>Mitten im Wald

Dank Silas Hilfte konnte ich einigermaßen gehen, aber schwer war es trotzdem. Ich hatte gerade so das Gefühl, als würde ich gar keine Kontrolle über meinen Körper haben und ich meine Beine deshalb nicht allzu gut bewegen können. Aber das müsste sich im Laufe der Zeit eigentlich noch ändern. Den ganzen Weg entlang stützte ich mich gut bei ihm ab, während seine eine Hand etwas Licht spendete.


Nach einer gefühlt langen Zeit kamen wir bei einem Hotel an und Silas nahm sich einfach so ein Schlüssel von einem Zimmer, das wohl noch frei war. Eigentlich gehörte sich das ja nicht, aber daran konnte ich gerade gar nicht richtig denken, da ich viel zu konzentriert darauf war nicht zu stolpern oder etwas in der Art.
Wir gingen nun einige Schritte weiter, bis wir zu der Tür kamen auf der die Nummer '105' zu sehen war. Dies war dann wohl unser Zimmer. Silas machte mit dem Schlüssel die Tür auf und legte mich dann auch schon aufs Bett. Von dort aus schaute ich mir so gut es ging die Einrichtung des Zimmers an und musste schon sagen das es nicht gerade meins war. Aber das war wohl normal, wenn man aus der Zeit vor 2000 Jahren kam. Meinen Blick lenkte ich nun etwas zur Seite, da Silas sich nun neben mich setzte und mir eine Frage stellte. Mit einem nicken beantwortete ich ihm diese dann auch und lächelte ihn leicht an. Noch brauchte ich nichts und wenn doch, dann würde ich es ihm sagen. "Ist bei dir auch alles in Ordnung?" Fragte ich dann ebenso nach, denn er sah immerhin schon etwas geschafft aus und hatte bestimmt sehr viel Energie und Kraft dafür verwendet um mich zurück zu holen. Dafür war ich ihm schon sehr dankbar, denn es hatte Vorteile hier zu sein, aber wenn ich jetzt schon wieder am Leben war dann hoffte ich, dass niemand es wagen würde uns wieder zu trennen oder mich zu töten. Aber ich war mir sicher, das ich diesmal nicht vorhatte jemanden auf irgendeine Weise zu verletzen oder schaden zuzufügen. Das könnte ich diesmal echt nicht bringen.

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#4

RE: Zimmer 105

in Hotel 02.07.2014 19:42
von Silas | 170 Beiträge

Ehrlich gesagt war es mir im Moment ziemlich egal, ob es moralisch falsch war sich einfach ein Zimmer zu nehmen oder nicht. Ich tat es einfach. Wer sollte mich auch schon großartig davon abhalten können? Eigentlich niemand.

Als wir dann endlich im Zimmer ankamen, legte ich Amara vorsichtig aufs Bett bevor ich mich zu ihr setzte. Ehrlich gesagt war ich besorgt und das musste was hießen, denn solche Art von Gefühlen kannte ich gar nicht. Aber ich machte mir eben Sorgen um Amara, ich wusste nicht wie sie alles aufnehmen würde oder in welchem Zustand sie generell war. Nachdem was ich erlebt hatte bevor wir beide den Tod fanden, war sie ziemlich verwirrt und beinahe schon verängstigt gewesen, weshalb ich noch vorsichtiger mit ihr umging als mit jemand anderen, den ich nicht gerade den Tod an den Hals wünschte. Außerdem war ich mir nicht ganz sicher, welche Konsequenzen es geben würde, da dass was ich gemacht hatte, ziemlich gegen die Regeln und das Gleichgewicht verstieß. Allerdings kümmerten mich die Regeln und das Gleichgewicht herzlich wenig und da ich das mächtigste Wesen auf Erden war, was sich unter anderem darin geäußert hatte, dass ich den Jägerfluch innerhalb von Sekunden bezwungen hatte, oder einfach dass mir ein Zauber die der Wiederbelebungszauber von Amara gelang, weshalb ich mir ziemlich sicher war, dass es wohl keine sonderlich ernennenswerten Konsequenzen geben würde. Außerdem hatte ich ja jetzt meinen Ring, auf dem ein besonderer Zauber lag der mich davor schützte dass ich nicht so schnell sterben würde oder verletzbar wäre.

Ich stelle fest, dass Amara nickte, was mich schon beruhigte. Ihr sollte es gut gehen, denn wenn irgendeine Person alles Gute vergönnt wäre, dann ihr.

Kurz zuckte es um meine Mundwinkel ehe ich ebenfalls nickte. "Natürlich" ich bemerkte nichts ungewöhnliches, außer dass ich von dem Zauber ausgelaugt und geschwächt war, was aber nicht unnatürlich war, schließlich war es ein eigentlich unmöglicher Zauber gewesen. Ich nahm dann vorsichtig ihre Hand und strich mit meinen Daumen leicht über ihren Handrücken. Ich war sehr froh wieder mit ihr vereint zu sein, mit Amara, meiner einzig wahren Liebe.

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#5

RE: Zimmer 105

in Hotel 03.07.2014 18:43
von Amara (gelöscht)
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In dieser Situation war es sowie so egal, ob man sich einfach ein Zimmer nehmen würde oder nicht. Denn wenn die wüssten was gerade passiert war, dann hätten die vielleicht gar nichts dagegen, aber dieses Hotel wirkte von außen schon so, als ob hier nicht gerade viel los wäre zur Zeit. Das verwunderte mich schon etwas, aber das war ja nicht mein Problem.

Es war schon gut zu wissen, dass Silas sich um mich Sorgen machte, da dies nicht gerade oft bei ihm vor kam. Auch wenn ich insgesamt nicht gerade lange gelebt hatte, wusste ich dennoch was zu seiner Art gehörte und was nicht. Er bemühte sich sehr, wenn es um mich ging und das hatte er mir soeben erneut bewiesen. Nun musste ich auch jeden Fall nichts dummes oder gefährliches anstellen, damit es nicht schon nach wenigen Tagen um sonst war, mich zurück zu holen. Das wäre dann nicht gerade zum Vorteil, weder für mich noch für ihn. Und auch wenn ich erst den Wunsch hatte zu sterben ist dieser wie weggeblasen. Ich wusste zwar noch nicht genau wieso ich überhaupt diesen Wunsch mal hatte, aber ich konnte mir schon vorstellen weshalb. Immerhin konnte ich vorher mit Geistern reden und sie sehen. Damit machte ich mich ja schon selbst mit verrückt. Bei diesem Gedanken schüttelte ich leicht den Kopf und ließ diesen Gedanken wieder verschwinden. Es war vorbei mit dem, also sollte ich auch keine Gedanken damit verschwenden. Nun gab es wichtigeres und eins von diesen wichtigen Dingen war Silas.

Als er mir nun eine positive Antwort auf meine Frage gab, war ich erleichtert und froh. Man sah ihm zwar an, dass er etwas geschwächt aussah, aber wenn er sagte das es ihm gut geht dann war es wohl auch so. Ich bemerkte kurz darauf auch schon wie er vorsichtig meine Hand nahm und darüber strich. Somit schaute ich kurz zu unseren Händen und schenkte ihn erneut ein sanftes Lächeln. In seiner Nähe zu sein machte mich glücklich und ich war froh ihn zu haben. Ich hatte ihn damals schon geliebt und tat es dies immer noch. Mit etwas Mühe rutschte ich weiter zu ihm und schaute wieder zu ihm hinauf. Ihn wollte ich nicht erneut verlieren und er mich bestimmt ebenso wenig.

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#6

RE: Zimmer 105

in Hotel 03.07.2014 21:03
von Silas | 170 Beiträge

Eigentlich war es mir egal, dass ich geschwächt war von dem großen Zauber. Ich hatte mein Ziel schließlich erreicht und hatte endlich, nach 2.000 Jahren, die Liebe meines Lebens wieder. Man konnte einen Gefühlszustand schon beinahe als glücklich beschreiben.

Als sie zu mir rutschte beschloss ich einfach sie in meine Arme zu ziehen. Vorsichtig natürlich. Ich wollte sie schon solange wieder in meinen Armen halten, eine einfache Geste und doch bedeutete sie wahnsinnig viel. In ihrere Nähe zu sein erfüllte mich mit Glücksgefühlen, ebenfalls ein Gefühl, welches ich sehr lange nicht mehr gespürt hatte.

Ich strich ihr dann sanft durch ihre langen braunen Haare und seufzte dann. Amara war eine Schwachstelle. Man könnte sie benutzten um mich zu etwas zu zwingen. Es gab ja genügend verrückte Leute, die etwas wollten oder brauchten. Wie zum Beispiel verstorbene Freunde zurückzuholen. Und ich war nicht wirklich bereit dazu so etwas zu machen, schließlich waren mir die anderen ziemlich egal und ich pflegte mein Image als böses Monster auch ziemlich gerne.
Amara war allerdings menschlich und verletzlich. Und da sie sich noch nicht wirklich mit dem 21. Jahrhundert auskannte, wusste sie auch nicht welche Gefahren lauerten. Es wäre viel zu leicht sie zu verlieren und das wollte ich garantiert nicht.

"Ich denke ich werde dir auch einen Ring machen..." ich zeigte ihr kurz meinen Ring, den ich mir erst vor ein paar Tagen gemacht hatte, schließlich wollte ich verhindern, dass mich beispielsweise ein fliegendes Messer töten würde. Ich war mir nämlich ziemlich sicher, dass meine Tarnung bald aufflog. Zumindest sobald der 'richtige' Stefan wieder da war.

"Der Ring oder besser gesagt der Zauber, welcher auf dem Ring ruht, würde dafür sorgen, dass du nicht sofort an einer Verletzung stirbst." erklärte ich ihr dann, denn ich wollte ihr schließlich nichts aufzwingen. Auch wenn ich es bevorzugen würde, wenn sie diesen Ring annahm. Oder was auch immer sie für ein Schmuckstück haben wollte. Es konnte auch ein Armband, eine Kette oder Ohrringe sein. Das wichtigste war, dass sie es trug und zwar ständig.

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#7

RE: Zimmer 105

in Hotel 05.07.2014 08:55
von Amara (gelöscht)
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Nachdem ich weiter zu ihm gerutscht war und we mich in den Arm nahm, kuschelte ich mich etwas an ihm und schaute durch den Raum. Es fühlte sich echt gut an wieder so nah bei ihm zu sein und es machte mich glücklich, zu sehen das er es ebenfalls war. All die Jahre, die zwischen uns lagen und verhinderten das wir zusammen sein konnten, waren nun endlich vorbei und vergessen. Dies sollte nicht noch einmal so sein.

Ich hörte nun ein seufzen von ihm und fragte mich ob es wegen Erleichterung oder wegen etwas anderem war. Das er erleichtert war wusste ich, denn er hatte es geschafft wieder lebendig zurück zuholen, aber er dachte vileicht noch etwas anderes, dass mich ein klein wenig beunruhigte. Was dachte er? Vielleicht hatte es ja damit zu tun, dass ich jetzt wieder verletzlich war und ich dieses Jahrhundert nicht so gut kannte wie er. Das hier eine Menge Gefahr umher lauerte von dem ich nichts wusste. Ich musste also besser aufpassen, als ich es sonst schon tat. All diese Gedanken schob ich jetzt erst mal zur Seite und versuchte wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Dann beruhigte ich mich wieder und schaute kurz zu Silas hinauf.

Als ich nun seine Worte vernahm und er mir den Ring zeigte, schaute ich ihn mir an und strich mit einem Finger kurz darüber. Er wollte mir auch so einen machen? Sein Ring sah in gewisser Weise etwas speziell aus, deshalb fragte ich mich gerade wofür der gut sei. Ich freute mich zwar, dass er mir ebenfalls einen solchen Ring machen wollte, aber wenn dieser so speziell aussah hatte dieser doch bestimmt auch irgend eine Funktion oder etwas dergleichen.

Er sprach nun weiter und erwähnte dabei das Wort 'Zauber'. Auf dem Ring lag also ein Zauber, der dafür sorgte, dass man nicht so schnell stirbt? Klingt schon sehr nutzvoll. Mit einem kleinen Nicken bestätigte ich, dass ich es okay fand und freute mich gleichzeitig darüber von ihm ein Ring zu bekommen. Diesen würde ich dann natürlich nie abnehmen, denn er würde sich das bestimmt so wünschen und erneut so schnell zu sterben wollte ich ehrlich gesagt auch nicht. Meine eine Hand, die vorher bei seiner Hand mit dem Ring war, nahm ich nun wieder zurück und schaute dann wieder umher.

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#8

RE: Zimmer 105

in Hotel 05.07.2014 19:17
von Silas | 170 Beiträge

"Natürlich kann ich den Zauber auch auf ein anderes Schmuckstück übertragen, ich richte mich an dich" fügte ich mit einem Lächeln an, als ich ihr nicken sah.
Ich würde Amara wohl alles schenken, selbst wenn sie einen Diamantring haben wollte oder sonstiges. Sie brachte in mir mehr oder weniger eine bessere Seite zum Vorschein. Und ich würde sie immer hüten wie einen Schatz, auch wenn mir das vor 2000 Jahren nicht gelungen ist.

Es entging mir auch nicht, dass sie sich so genau im Raum umsah und ich runzelte kurz die Stirn. Ich für meinen Teil kannte alle Errungenschaften der letzten zwei Jahrtausende. Oder wenigstens die, welche von Bedeutung waren. In den drei Monaten in denen ich umhergestreift war, auf der Suche nach Nahrung um meinen unglaublichen Hunger zu stillen und auf der Suche nach meinem Heilmittel hatte viele Informationen in mich aufgenommen. Es half natürlich viel dabei, dass ich damals noch die Kunst des Gedankenlesens beherrschte. Das Gedankenlesen und das Verändern meiner Gestalt fehlte mir, aber ansonsten vermisste ich relativ wenig meines einstigen, unsterblichen Lebens.

Nun sah ich mich ebenfalls im Raum um und versuchte herauszufinden, was Amara so interessierte, doch ich sah nichts ungewöhnliches, außer einem Fernseher, einem Ventilator und allerhand sonstiger, technische Gegenstände. Gut, für Amara wäre das alles wohl mehr oder weniger neu, weshalb ich fragte. "Was ist los?"

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#9

RE: Zimmer 105

in Hotel 06.07.2014 15:32
von Amara (gelöscht)
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"Ich bleibe bei dem Ring" sagte ich dann und lächelte etwas. Ohrringe, Ketten und Armbänder waren nicht so meins und um ehrlich zu sein war ich dafür auch nicht richtig geschaffen. Ringe fand ich jedoch ganz schön und tragen würde ich sie auch immer. Aber falls Silas mir dennoch eins dieser Dinge schenken wollte, dann würde ich sie natürlich annehmen und auch tragen. Es ist nicht so das ich sowas nie tragen würde, aber meiner Meinung nach stand mir das nicht so. Dafür gab es jegliche andere Dinge, die es doch taten.

Durch das frühere Leben war ich noch eher am alten Stil gewohnt, als an das aus diesem Jahrhundert. Vor 2000 Jahren war sehr vieles anders, aber wer dachte denn noch daran? Es gab nun das neue Jahrhundert, das 21. Jahrhundert, und es würde bestimmt etwas dauern, bis ich mich an solche Einrichtungen gewöhnt hätte. Vieles war nun neu für mich und musste mich da erstmal hinein finden, sonst würde es etwas schwierig werden mit mir.

Nach einigen Sekunden vernahm ich dann wieder etwas von ihm und setzte auch schon zu einer Antwort an. "...Hier gibt es viele neue Sachen an die ich mich noch gewöhnen muss. Immerhin war in unserer Zeit vieles anders..." Ich drehte mich nun etwas um, sodass ich wieder in seine Augen schauen konnte. Er hatte das ja schon hinter sich und kannte wohl möglich schon alles. Aber ich war mir sicher, dass er an sich schon mehr wusste als ich.

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#10

RE: Zimmer 105

in Hotel 06.07.2014 16:21
von Silas | 170 Beiträge

Ich nickte dann, als sie bei dem Ring blieb. Sobald ich wieder etwas mehr bei Kräften war, würde ich ihn ihr anfertigen. Zwar bezweifelte ich nicht, dass ich den Zauber auch jetzt sprechen konnte, aber ich wollte meine Kräfte nicht überstrapazieren und auch wenn ich manchmal vielleicht etwas größenwahnsinnig war oder eher wirkte, so wusste ich, dass das Risiko erhöht war nach so einem gewaltigen und eigentlich unmöglichen Zauber Schaden davon zu tragen. Und ich wollte im Moment nicht mit den Konsequenzen leben müssen.

Ich nickte wieder als sie mir antwortete. "Das stimmt...die guten alten Zeiten...auch wenn es viele tolle Erfindungen gibt, die durchaus nützlich sind" antwortete ich ihr. Diese Smartphones zum Beispiel waren sehr hilfreich. Man konnte mit ihnen sogar Leute finden ohne einen Zauber sprechen zu müssen, den die heutige Menschheit trug ihr Smartphone ja immer bei sich.

"Wenn du willst kann ich dir einen kleinen Crashkurs geben." meinte ich dann sanft und sah sie an, als sie sich umdrehte. Sie hatte diese wunderschönen braunen Augen und auch wenn ihre Doppelgänger die gleiche Augenfarbe hatten, so zogen mich nur ihre Augen in ihren Bann. Amara war so rein und so unschuldig und wieder kam in mir das Gefühl des Hasses hoch, wenn ich mich daran erinnerte, was man ihr alles angetan hatte.
Diese Gedanken verdrängte ich allerdings schnell wieder, denn es zählte im Moment ja nur das hier und jetzt. Und im Moment lag sie in meinen Armen.

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#11

RE: Zimmer 105

in Hotel 08.07.2014 18:44
von Amara (gelöscht)
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Es gab schon noch einen anderen Grund weshalb ich bei dem Ring blieb, denn ich wusste nicht ob eins von den aufgezählten Sachen vielleicht länger dauert und vielleicht auch mehr Kraft kosten würde. So gut kannte ich mich damit nämlich nicht aus und ich wollte es lieber einfach halten.

Als ich nun seine Worte vernahm und er etwas über neue Erfindungen sagte, dachte ich kurz darüber nach und schaute nochmal kurz zur Seite. "Neue Erfindungen..? So wie das da?" Mit dem einen Finger zeigte ich daraufhin auch schon auf ein schwarzes viereckiges Ding, das nicht allzu groß war und auf einem der niedrigen Schränke stand. Jedoch fragte ich mich gerade noch dazu womit man dieses Ding denn an bekommt, denn Knöpfe hatte es sozusehen nicht. Nur ein kleines rotes Licht und einige Stecker, die vom hinteren Bereich zu sehen waren. Daneben lag jedoch noch so ein etwas längeres, dass viele Knöpfe darauf hatte. Mehr konnte ich von hier jedoch nicht sehen. Bestimmt wusste Silas was das war.

//damit ist der Fernseher gemeint ^^' hab es etwas komisch beschrieben

Nun gab er mir auch schon die Idee mit dem Crashkurs und es dauerte einige Sekunden, bis ich nickte. Wenn dies helfen würde, dann hätte ich nichts dagegen. Mehr als Informationen und Erklärungen zu den verschiedenen Gegenständen bekam ich bestimmt nicht. Ich hoffte nur, dass ich mir auch alles merken könnte, denn es gab bestimmt so einige Sachen, die neu für mich waren. Vielleicht würde ich nach dem Crashkurs meine Meinung ja ändern und meinen, dass die neue Zeit dann doch besser ist als unsere gewohnte alte Zeit. Vielleicht war das hier doch alles besser als früher.

Mit einem kleinen Lächeln schaute ich ihn weiterhin an und war froh in diesem Moment bei ihm zu sein. Am liebsten würde ich hier nur noch liegen bleiben, in seinen Armen, und nichts anderes machen. Doch nur das ging leider auch nicht, denn ich musste ja auch mal was essen und trinken und auch mal zur Toilette oder ähnliches. Das war etwas, dass lebende Menschen nun mal tun mussten, aber große Probleme hatte ich damit nun nicht. Es wäre nur schade das dadurch mal gute Momente der nahen Zweisamkeit unterbrochen werden würden.

zuletzt bearbeitet 08.07.2014 18:46 | nach oben springen

#12

RE: Zimmer 105

in Hotel 08.07.2014 20:44
von Silas | 170 Beiträge

Es würde der gleiche Aufwand an Magie sein, den ich aufbringen müsste, egal ob es sich um ein Armband, einen Ring oder ähnliches handelte. Und für Amara würde ich sogar Mehrarbeit in Kauf nehmen.

Sie zeigte mir dann etwas, was sie zu den neuen Erfindungen zählte und ich nickte. "Dieses Gerät nennt man Fernseher oder auch TV-Gerät. Die Leute benutzen es um aufgezeichnete Ereignisse anzusehen. Um es einfach auszudrücken ist das meiste was im Fernseher läuft mit einem modernisierten Theaterspiel zu vergleichen. Teilweise ziemlich langweilig und belanglos" ich zuckte mit den Schultern, denn ich verstand nicht wirklich was Menschend dazu trieb stundenlang in ein solches Gerät zu sehen.

Ich zog dann mein Smartphone aus der Tasche, denn das würde Amara wohl auch desöfteren zu Gesicht bekommen. Ich zeigte es ihr "Das ist ein Smartphone. Mit so einem Ding kann man mit anderen Leuten kommunizieren ohne dass die andere Person in der Nähe sein muss. Es kann außerdem Bilder machen und hat viele weitere, nützliche Funktionen. Vielleicht sollten wir dir auch bald eins besorgen..." die letzten Worte murmelte ich eher. Es wäre vermutlich das beste Amara so schnell wie möglich an das 21. Jahrhundert anzupassen, denn dann würde ihre Herkunft nicht auffallen und sie wäre unscheinbarer. Auch wenn man sie vermutlich für eins ihrer Spiegelbilder halten würde, aber da ich sie ja mit einem Zauber versehen würde, würde ich mir keine großen Sorgen um sie machen müssen.

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#13

RE: Zimmer 105

in Hotel 12.07.2014 15:38
von Amara (gelöscht)
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Er erklärte mir nun was das für ein Ding war und hörte ihm aufmerksam zu. Das war also ein 'Fernseher'? Das sah meiner Meinung nach recht komisch aus, aber wenn Leute darin etwas gucken können, ...wie bekommen sie es dann dort hinein? Für soetwas war ich wohl echt ein hoffnungsloser Fall, denn es würde ewig dauern bis ich mich mit wenigstens einigen Sachen auskannte und damit zurecht kam. Jedoch war ich froh, dass Silas mir dabei half, denn sonst würde es doppelt so lang dauern.

Nun zückte auch schon etwas anderes aus seiner Tasche und ich schaute es mir genau an. Smartphone. Wenn das so viele gute Funktionen hatte, dann musste man sich wohl gut damit auskennen, um es benutzen und damit umgehen zu können. Aber vielleicht ost ja gar nicht so schlimm und schwer wie ich es dachte? Vielleicht ist sehr leicht in der Handhabung, auch wenn das Gerät für mich Persönlich genau so ist wie der Fernseher. Das Smartphone ist ebenso ein Elektrogerät, wie der Fernseher und jegliche andere Sachen, also kostest das wohl auch etwas mehr Geld. Ob es in diesem Jahrhundert wohl auch noch billigere Sachen gab? Das würde ich noch herausfinden. Seine letzten Worte bekam ich gar nicht mehr mit, denn ich war gerade sehr in meinen Gedanken vertieft. Weil er mir nun all die neuen Sachen zeigte und erklärte, versuchte ich sie mir zu merken und dachte über die bestimmten Dinge nach.

Nach einer kurzen Weile bekam ich Durst und stand langsam auf. "Gibt es hier irgendwo etwas zu trinken?" fragte ich ihn dann und schaute ihn an. Wenn ja, dann konnte ich dieses Zimmer hier auch noch etwas besser auskundschaften und vielleicht sah ich ja noch mehr neue Dinge, zu denen er mir eine Erklärung geben könnte? Aber ich würde mich auch damit zufrieden geben, wenn er darauf bestehen würde etwas zu holen. Ich wartete kurz ab, denn ich wollte wissen auf was er bestand und ob er mir sagen könnte was es zum trinken gab. Vielleicht würde ich sogar mal etwas neues ausprobieren.

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#14

RE: Zimmer 105

in Hotel 12.07.2014 20:12
von Silas | 170 Beiträge

Es würde vermutlich schwierig werden ihr all die neuen Erfindungen und Gegenstände zu zeigen und zu erklären, sodass sie sie dann auch benutzen konnte, aber unmöglich war diese Aufgabe trotzdem nicht.
Ich selbst hatte ja schließlich alles ziemlich schnell gelernt, was aber auch daran lag dass ich einfach viel in den Gedanken anderer aufgeschnappt hatte und da ich schon immer wissbegierig und talentiert war, hatte es mir beinahe keine Probleme bereitet 'up to date' zu sein.

Als Amara Anstalten machte aufzustehen ließ ich sie los und beobachtete sie. Sie hatte also Durst, was natürlich sehr logisch war und an das ich hätte denken können. "Natürlich. Ich bestelle den Zimmerservice" ich stand nun ebenfalls auf, griff nach dem Telefon und war dann auch schon mit der Rezeption verbunden, die ich beauftragte ein paar Getränke sowie eine Kleinigkeit zu essen zu bringen. Ich wusste nicht genau was Amara wollte, weshalb ich gleich mehrere Varianten kommen ließ. "Es kommt gleich was" ich schenkte ihr ein kleines Lächeln.

Wenige Augenblicke später klopfte es an der Tür, welche ich aufmachte und die Bestellung in Empfang nahm, ehe ich die Tür wieder schloss. So wenige wie möglich sollte Amara sehen, denn man wusste nie. In Mystic Falls schienen die Wände ja Ohren zu haben, manchmal sogar Augen, wie man so schön sagte. Und das wollte ich nicht riskieren.

Ich stellte das Tablett mit den Speisen und verschienen Getränken dann auf einem kleinen Tisch ab und wandte mich dann an Amara. "Bedien dich"

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#15

RE: Zimmer 105

in Hotel 15.07.2014 18:29
von Amara (gelöscht)
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Klar hätte ihm das einfallen können, aber wenn man da schon so zu zweit auf dem Bett liegt und über andere Sachen redet, kann man das auch mal vergessen. Sowas war recht normal.

Während er nun auch schon den Zimmerservice bestellte mit den verschiedensten Sachen, ging ich etwas durchs Zimmer und schaute es mir genau an. An einer der Wände hingen sogar ein paar Bilder von diesem Hotel, aber die sahen schon recht alt und nicht gerade freundlich aus, weshalb ich auch schon gleich den Blick davon abwendete. Leise lief ich weiter, kam jedoch nach einigen Schritten wieder bei Silas an. Das Zimmer war erstens nicht allzu groß und zweitens doch nicht so interessant wie ich dachte, wenn man sich das alles mal ansah. Mir kam nun die Frage auf, wie man hier überhaupt in einem Zimmer schlafen konnte, wenn es hier so..leer aussah. Nun schaute ich jedoch kurz auf und sah das Lächeln von Silas, dass die ganzen Gedanken fürs erste verschwinden ließen.

Nach einigen Minuten klopfte es an der Tür und ich neigte meinen Kopf leicht in die Richtung. War das der Zimmerservice? Silas machte die Tür auf und nahm ein Tablett an, auf denen so einiges drauf war. Somit hatte sich diese Frage auch schon erledigt.
Nachdem er es dann auf einen Tisch abgestellt hatte und ich seine Worte vernahm, ging ich langsam auf den Tisch mit dem darauf liegendem Tablett zu und begutachtete erstmal alles. Gut sah es nicht gerade aus, aber das hieß ja noch lange nicht, dass es auch so schmeckte wie es aussah. Leicht zögerlich nahm ich dann etwas von einem der Teller und probierte es. Es war gut zu essen und schmeckte auch recht gut. Aber eigentlich wollte ich eher etwas trinken und schaute mir dir verschiedenen Getränke an, die schon in Gläser gefüllt waren. Dabei viel mir eins auf das gar keine Farbe hatte. Es war praktisch durchsichtig. Somit nahm ich dieses Getränk auch schon und trank daraus einige Schlucke, bevor ich das Glas wieder anstellte. Dieses Getränk war nichts neues für mich, denn es schmeckte so wie ganz normales Wasser.

Als ich dann vorerst fertig war mit essen und trinken, drehte ich mich wieder um und schaute Silas mit einem leichten Lächeln an. Nun wusste ich aber gerade nicht was ich sagen sollte, weshalb ich kurz zu Boden schaute, da ich ihn nicht anstarren wollte, während ich mir etwas einfallen ließ, dass jedoch etwas länger dauerte als gedacht. Dadurch trat kurze Zeit Stille ein, bis ich dann jedoch ein leises "Danke" hervor brachte. Dieses Danke war für so ziemlich alles gemeint. Für das Essen, für das er immer da ist, wenn ich ihn mal brauchte, für das er sich um mich sorgt und vieles mehr. Dafür liebte ich ihn und dafür musste ich einfach mal danke sagen.

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